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Urlaubsregion
Murau
In der Urlaubsregion Murau gibt es die gesündeste Luft Österreichs.
Die Gewissenhaftigkeit, mit der die Murauer ihre Umwelt pflegen,
kommt den zufriedenen Gästen zugute.Althergebrachte Urlaubsvergnügungen
finden sich neben Reiten, Mountainbiking oder Beach Volleyball.
Und im Winter sind rund um Maurau die wohl beliebtesten Schiberge
der Steiermark. Erholung und Vergnügen in einem. |
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Schloß
Murau
Die Burg Murau wurde erstmals im Jahre 1250 urkundlich erwähnt
und lag weiland südöstlich des heutigen Schlosses. Wie
diese gotische Festung ausgesehen hat, weiß man nicht genau.
Sie war lange Zeit im Besitz der Familie Liechtenstein, dann ging
sie in das Eigentum der Frau Anna Neumann von Wasserleonburg über,
die 1617 in sechster Ehe den Reichsgrafen Georg Ludwig zu Schwarzenberg
ehelichte. Seit damals sind die Schwarzenberg Besitzer der Herrschaft
Murau. Im 17. Jahrhundert entstand das vierkantige Renaissanceschloss
ohne Türme. Sehenswert sind die Kapelle, die alte Küche,
der Eisensaal, der Katzensaal und der Rittersaal, in dem klassische
Schlosskonzerte stattfinden. |
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Die
Stadtpfarrkirche
Die gotische Stadtpfarrkirche ist dem Heiligen Matthäus, dem
Schutzpatron der Mautner und Zöllner geweiht. Im massiven Turm
befindet sich die größte Murauer Glocke, die "Mottl".
Stifter dieser Kirche deren Bau 12 Jahre dauerte war Otto II. zu
Liechtenstein. Eine Besichtigung wert sind der Hochaltar, die barocke
Kanzel, Fresken aus dem 14. Jhdt. und Wandmalereien der Renaissancezeit,
darunter ein Epitaphbild für die Verstorbenen des damaligen
Herrschaftshauses Liechtenstein. |
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Der
Hauptplatz (Schillerplatz)
Dieser Platz wurde um 1270 von Ulrich I. von Liechtenstein angelegt
und hieß Freitagmarkt. In der Neuzeit wohnten hier bedeutende
Hammerherrenfamilien. Das Haus Nr. 5 war früher eine Poststation.
Die Pestsäule mit den sechs Pestheiligen erinnert an das Pestjahr
1715. |
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Der Wehrturm
Das ehemalige Rathaus in der Anna-Neumann-Straße war einstens
Wehrturm und lange Zeit Waffendepot der Bürger von Murau. Das
einstige Mauthaus und das ehemalige Bürgerspital befinden sich
am Ende dieser Straße. |
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Die
Elisabethkirche
Die frühbarocke Elisabethkirche entstand aus der gotischen
Kapelle des ehemaligen Murauer Bürgerspitals, das Otto II.
von Lichtenstein erreichten ließ. Ab dem 16. Jahrhundert ist
sie, mit Unterbrechungen, Versammlungsstätte der Protestanten.
Von 1623 bis 1873 befand sich in der Sakristei der Sarg mit dem
Leichnam Anna Neumanns. Seit 1979 ist die Elisabethkirche evangelische
Kirche von Murau und beherbergt das evangelische Diözesanmuseum
der Steiermark. |
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Das
Friesachertor
Wenn man die Murbrücke und den Rindermarkt überquert,
der als dritter Stadtteil von Otto II. von Lichtenstein im 14. Jahrhundert
angelegt wurde, erreicht man die Friesacher- Straße. Hier
befindet sich eines der ehemals sieben Stadttore von Murau. Östlich
der Stadtbefestigung erstreckt sich der Stadtpark mit dem Musikpavillon. |
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Die
St. Leonhard Kirche
Von der Friesacher-Strasse gelangt man über den Kreuzweg zur
Filialkirche St. Leonhard. Die kleine gotische Kirche am rechten
Murufer über dem Rindermarkt wurde erstmals 1439 erwähnt.
Der Stifter war Niklas von Liechtenstein. Im Inneren der Kirche
erwartet den Besucher eine Halle mit Netzgewölbe, große
Fenster mit reichem Maßwerk, ein frühbarocker Hochaltar
mit gotischen Statuen, die Kanzel aus der Barockzeit und eine gotischen
Orgelempore mit hölzernem Doppelchor, an der sich die Wappen
von Anna Neumann und ihrer Ehemänner befinden. Der Kirchenbereich
wird von einer Wehrmauer umgeben. |
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Die Burg
Grünfels
Diese Burg dürfte gleichzeitig mit Murau unter Ulrich I. von
Lichtenstein errichtet worden sein. 1269 von König Ottokar von
Böhmen zerstört ließ sie Otto II. von Lichtenstein
im 14. Jahrhundert wieder errichten. Erhalten sind bis heute der Bergfried,
das Wohngebäude, Reste der Befestigungsanlage und der Burggraben.
Von der Burg Grünfels geht man, am Leonharditeich und der Leonhardikirche
vorbei, hinunter zum Bahnhof. |